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Die Rasse

Die Rasse an sich stammt aus dem Nordwesten Schottlands bzw. den dort gelegenen Inseln. Als Ahnen der Rasse gelten keltische Rinder. Die typischen Eigenschaften des Hochlandrindes sind:

  • Anpassungsfähigkeit,
  • Winterbeständigkeit,
  • Robustheit,
  • Genügsam-/Gutmütigkeit und
  • Widerstandsfähigkeit, sowie eine
  • ausgezeichnete Futterverwertung.

Daraus lässt sich auch der Körperbau des Hochlandrindes ableiten. Dieser ist urwüchsig, harmonisch mit klaren Proportionen. Idealerweise besitzt ein Zuchthochlandrind eine ausgeprägte Brusttiefe mit breitem Rücken und Schulterbau. Im Sinne der ganzjährigen Freilandhaltung ist der Muskelbau der Keulen nur mäßig ausgeprägt, wodurch eine Abkalbung auf „natürlichem“ Wege beinahe Selbstverständlichkeit erlangt. Für eine einwandfreie Bewegungsfreiheit in den Alpen sorgt einerseits das Eigengewicht ( ♂ = bis zu 900 kg; ♀ = ca. 600 kg) und andererseits die Körpergröße von ca. 120 cm. Das Fell, im Speziellen das Haarbüschel auf der Stirn, verleiht dem Hochlandrind den Namen „Zottl“.

 



 
       
 

Zuchtziel

Die Entwicklung eines „Zottls“ ist langsamer als jene anderer Zuchtrassen, jedoch ist auch das dahinter stehende Zuchtziel ein anderes. „Qualität statt Quantität“ ist der Erfolgsfaktor der Hochlandrinderzucht. Den mengenmäßigen Gewinnverlust gleicht der Züchter über ersparte Kosten (Kraftfutter, etc.) einerseits und andererseits über die Wertschöpfung qualitätsbewusster Kunden, die genau diese Art der Zucht und der Landwirtschaft honorieren, aus.

   
       
 

Kulturlandschaftspflege

Die bereits angeführten Eigenschaften des Hochlandrindes ermöglichen eine äußerst arbeitsextensive Haltung. Somit erfolgt eine selbständige, natürliche Landschaftspflege der Weiden durch Tritt, Düngerzufuhr und Biss.

   
       
 

Highlandbeef – Das Fleisch

Das Fleisch unserer Hochlandrinder stammt von natürlichen, zufriedenen Rindern. Per se weist es einen beträchtlich geringeren Cholesterin- und Fettanteil im Vergleich zu anderen Fleischsorten auf. Die Tabelle veranschaulicht dies und zeigt weiters den Protein- und Eisengehalt des Highlandbeefs. In Zeiten, in denen der Mensch versucht immer ernährungsbewusster zu Leben, erfüllt das äußerst feinfasrige Fleisch der Hochlandrinder idealerweise genau jene Anforderungen. Alle geschlachteten Rinder werden veterinärmedizinisch untersucht.

Gemäß der Highlandbeef-Lizenzbedingungen werden

  • kein Kraftfutter,
  • keine Antibiotika,
  • keine Hormone,
  • keine genmanipulierten Futtermittel

an die Zottl verfüttert. Die Weideflächen sind weder mit Kunstdünger noch mit anderen Spritzmitteln behandelt. Alle Tiere des Plonzhofes sind reinrassig, registriert und entstammen einer ganzjährigen Freiland-Mutterkuhhaltung.

 



 
   
 
Stück Fleisch von Fett
g/100g
Cholesterin
mg/100g
Protein
g/100g
Eisen
mg/100g
Keule Hochlandrind 4,2 45,8 22,4 2,0
anderes Rind 13,5 63,0 18,9 2,3
Schwein 22,9 85,0 16,9 1,7
Schulter Hochlandrind 4,7 42,2 21,6 1,9
anderes Rind 10,6 63,0 20,2 2,1
Schwein 22,5 70,0 17,0 1,8
Filet Hochlandrind 7,1 37,0 21,8 2,3
anderes Rind 22,8 67,0 16,6 1,6
Schwein 11,9 60,0 18,6 3,0
Durchschnitt Hochlandrind 4,5 40,9 20,7 2,1
anderes Rind 15,6 64,3 18,6 2,0
Schwein 22,4 77,5 16,9 1,7
 
  Quelle: The Composition of Foods, McCane & Widdowson  
       
 

Optimale Lagerung

Die einzelnen Fleischteile sollten primär küchenfertig, familiengerecht und luftfrei tiefgefroren werden. Noch nicht durchgefrorene Stücke sollten nicht übereinander liegen und in den ersten Tagen einige Male gewendet werden. Da sie so besser und schneller durchgefrieren, bleiben die hohe Qualität und der Geschmack des Fleisches in hohem Maße erhalten.

Beim Auftauen, wenn möglich im Kühlschrank, achten Sie bitte darauf, dass die Folie/Verpackung noch im gefrorenen Zustand entfernt wird. Dadurch wird verhindert, dass zuviel Fleischsaft austritt und wertvolle Eiweißstoffe verloren gehen; das Fleisch nicht trocken und zäh wird, sondern zart und gustiös bleibt.

   
     
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